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Gespräche, die geistern, statt zu begeistern ...

Langweilige Arbeiten im Haushalt ... Dabei merke ich es am schnellsten: Ich fange an, Leuten, die nicht da sind, allerhand zu erklären, wonach sie, wenn sie da wären, nie gefragt hätten. Und jedesmal, wenn ich es merke, frage ich mich, was das eigentlich soll. Für ein gutes Mittel gegen Langeweile halte ich es eigentlich nicht. Wenn mich die Leute wirklich interessieren, wäre es der bessere Weg, zum Telefonhörer zu greifen, und sie ihre Fragen gegebenenfalls doch lieber selber stellen zu lassen. Tatsächlich hat das mit den Leuten gar nichts zu tun, es scheint eher mit einer Art Schuldbewusstsein verknüpft zu sein. Man hört es nicht immer deutlich raus, aber mit einiger Übung entdeckt man darin Rechtfertigungsversuche. Passiert mir auch unterwegs mit völlig Fremden. Ich gehe spazieren und erkläre dabei Leuten, die mich gar nicht sehen, Dinge, nach denen sie, wenn sie mich sehen würden, nicht fragen würden. Ich rechtfertige mich innerlich bei den Hausbesitzern dafür, dass ich einen raschen Blick in ihr gardinenloses Fenster geworfen habe- Herrje ... Wenn es die stören würde, dass Vorübergehende ihre Deko sehen, hätten die entweder keine hingestellt oder sich Gardinen gekauft. Diese permanente innere Rechtfertigungsschiene ist nervig und absurd. Ganz besonders wundert mich, dass ausgerechnet ich sie habe, wo ich doch dafür bekannt bin, sowieso zu tun und zu lassen, was ich will ... Hm ... :-) Ich sollte wohl noch mal etwas gründlicher hinter diese Fassade schauen ... :-) Hinter meine eigene Deko zusagen, hinter das, was sich da hinter der Gardine befindet, von der ich gar nicht wusste, dass sie da hängt ...

 

18.10.15 18:28

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